Social Links:

Hinweis

Bitte beachten Sie, das fortan die Website nicht mehr regelmäßig aktualisiert werden kann!

Suchen...

Like

Für Sie
vor Ort

Hier finden Sie weitere Infos über unsere Arbeit:

SPD Landkreis Leer

SPD Emsland

Für Sie im Landtag

Der direkte Kontakt zu:

Johanne Modder

Wiard Siebels

Für Sie für Europa

Der direkte Kontakt zu:

Tiemo Wölken

Leer - „Die Verantwortlichen des Schlachtbetriebs Weidemark in Sögel habe eine große Chance vertan. Man hätte die 350 Werkvertragsarbeiter direkt beim Unternehmen anstellen sollen“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke. Nach Bekanntwerden der Zahlungsunfähigkeit des größten Dienstleisters des Schlachtbetriebs Weidemark sollen laut Insolvenzverwalter die 350 Mitarbeiter auf zwei Subunternehmer, die nicht in Deutschland ansässig sind, aufgeteilt werden. Die wollen die Mitarbeiter dann als Werkvertragsarbeiter dem Unternehmen zu gleichen Bedingungen zur Verfügung stellen.

„Hier wird wieder einmal deutlich, dass das Unternehmen überhaupt kein Interesse daran hat, gute Beschäftigungsbedingungen für die Werkvertragsarbeiter zu schaffen“, sagt Markus Paschke. Man hätte ein deutliches Zeichen setzen können, so der Abgeordnete weiter. Die aktuellen Beschäftigtenzahlen des Unternehmens in Sögel würden eine deutliche Sprache sprechen: 1.000 Werkvertragsarbeiter und 150 Festangestellte. „Es geht Weidemark nicht um die Arbeitsbedingungen für die Menschen, sondern einzig allein um die Gewinnmaximierung. Da bleibt die Verantwortung für die Beschäftigten auf der Strecke“, so Paschke. 
Der SPD-Bundestagsabgeordnete verweist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die freiwillige Selbstverpflichtung, die zwischen der Fleischbranche und dem Bundeswirtschaftsministerium getroffen wurde, hin. Die Branche hatte sich da in einem Gespräch mit dem damaligen Minister Sigmar Gabriel bereit erklärt, künftig vermehrt Verträge mit deutschen Anbietern von Werkvertragsarbeitern zu vereinbaren oder direkt sogar einzustellen. 

Text als PDF

nach-oben nach oben