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Leer – Auch wenn die Belastungsgrenze für Hauptamtliche und Ehrenamtliche erreicht ist: Der Kreisverband Leer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)  geht optimistisch ins nächste Jahr und kann die  Leer - Flüchtlingshilfe ab dem 1. Januar mit Hilfe des Landes Niedersachsen und der Kommunen personell ausbauen. „Wir sind zuversichtlich und sehen einen großen Rückhalt in der Bevölkerung“, sagte Geschäftsführerin Tanja Schäfers beim Besuch des SPD-Bundestagsabgeordneten Markus Paschke.

Das Flüchtlingsberaterteam des DRK wird von drei auf fünf Kräfte aufgestockt und kann an den elf Standorten im Landkreis Leer die Flüchtlinge in enger Abstimmung mit den Kommunen  noch besser beraten. Auch der Suchdienst, der sich um die Zusammenführung der nach Deutschland geflohenen Familien kümmert, wird ab dem nächsten Jahr teilweise hauptamtlich arbeiten können.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete unterstützt diese Arbeit nicht nur mit Worten: Wie im vergangenen Jahr verzichtet er auf das Schreiben von Weihnachtskarten und spendet das Geld für die Ausstattung eines mobilen Büros des Suchdienstes. Die Mitarbeiter seiner Büros in Leer und Berlin stockten diesen Beitrag auf 600 Euro auf: „Herzlichen Dank“, sagte Schäfers, „das Geld geht direkt an den Suchdienst“.

Zwei Wünsche richtet Schäfers an die Politik und damit auch an den Abgeordneten: Die Hilfsorganisationen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge benötigten deutlich mehr Unterstützung aller Art – und die Freistellung von Ehrenamtlichen durch die Arbeitgeber müsse besser geregelt werden.

„Das sehe ich auch so“, sagte Paschke, der das Thema Freistellungschon im Unterausschuss „bürgerschaftliches Engagement“ des Bundestags platzieren konnte. Paschke: „ich bin zuversichtlich, dass wir eine bessere Regelung erreichen, die Verhandlungen laufen.“

Schäfers hob im Gespräch die Arbeit der Helfer auf Borkum heraus, die drei Wochen lang eine 24-Stunden-Betreuung auf die Beine gestellt hätten – ein Rund-um-die-Uhr-dienst, der angesichts der vielen Familien auch nötig gewesen sei.

Die DRK-Mitarbeiter machten derzeit Erfahrung, dass die Rückkehr in ihr Land  bei vielen Flüchtlingen immer mehr ein Thema werde, meinte Schäfers: „Da sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Flüchtlingssozialarbeit gefordert.“ Grundsätzlich sieht sie bei der Integration von jungen Flüchtlingen, die in Deutschland bleiben, wenige Probleme, „bei den Älteren sieht das anders aus“.

Einig waren sich Paschke und Schäfers darin, dass es bei der Integration in den Arbeitsmarkt nicht nur um Flüchtlinge gehe, sondern um alle Arbeitslosen. „Langzeitarbeitslose sind und leiben eine große Herausforderung. Wir werden uns darum kümmern, das kann ich versprechen“, sagte Paschke.

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