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Berlin/Weener/Ihrhove – Die Deutsche Bahn soll zeitnah ein Konzept vorlegen, wie die zerstörte Friesenbrücke möglichst schnell repariert oder neu errichtet werden kann. „Fünf Jahre Warten sind zu viel“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke (Wahlkreis Unterems). Mit dieser Dauer rechnet das niedersächsische Wirtschaftsministerium, wenn ein Neubau der Brücke nötig ist. „Ich habe bereits Gespräche mit meiner Fraktionskollegin Kirsten Lühmann in Sachen Friesenbrücke geführt und ihr erläutert, wie wichtig eine schnelle Umsetzung ist“, so Paschke. Lühmann ist nicht nur verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sondern auch Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Bahn AG.

Paschke verweist auf den deutsch-niederländischen Vorstoß, eine eingleisige, klappbare Brücke über die Ems zu errichten und mit den Planungen unverzüglich zu beginnen – selbst wenn die Schuldfrage noch nicht geklärt ist und auch eine Kostenschätzung noch nicht vorliegt. „Laut Staatsvertrag muss die Bahn die Verbindung über die Bundeswasserstraße Ems wieder herstellen. Unnötige Verzögerungen sind also sinnlos und gehen vor allem zu Lasten der Menschen im Rheiderland und in Westoverledingen“, sagt Paschke.

Er hält es für nötig, dass sich Vertreter des Bundesverkehrsministeriums vor Ort über die Lage informieren und signalisierte seine Unterstützung für eine schnelle Lösung. Eile sei auch deshalb nötig, weil die Region gemeinsam mit den Niederländern am Projekt Wunderline arbeite – einer Verbesserung der Zugverbindung zwischen Groningen und Bremen mit Einbeziehung von Haltepunkten in Bunde, Weener und Ihrhove. Ohne eine Eisenbahnbrücke sei das Projekt nicht umsetzbar. Die Niederländer investierten gemeinsam mit der Europäischen Union bereits mehr als 16 Millionen Euro in die Planungen.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete forderte die Bahn zudem auf, die Züge von Groningen bis Weener fahren zu lassen, damit der Busersatzverkehr nur noch zwischen Leer und Weener laufe und damit auf ein Minimum reduziert werde. Diesen Wunsch äußerten nicht nur die Kommunen und die Landesregierung, sondern auch die Bahntochter Arriva, die den Verkehr zwischen Leer und Groningen betreut. Derzeit fahren die Züge nur bis Neuschanz.

Der deutsch-niederländische Vorstoß war bei einem Gespräch in Bunde  auf Initiative des SPD-Europaabgeordneten Matthias Groote (Ostrhauderfehn) und der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Johanne Modder (Bunde) gemacht worden. Daran hatten Vertreter des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, der Provinz Groningen, der Ems-Dollart-Region, der Industrie- und Handelskammer, der Bahn-Tochter Arriva sowie die Bürgermeister der Gemeinden Bunde, Weener und Westoverledingen teilgenommen. 

Markus Paschke begrüßte ausdrücklich, dass die Planungen für die Haltepunkte Weener, Bunde und Ihrhove ohne Verzögerung fortgesetzt werden.

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