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Leer – Das Zentrum für Arbeit in Leer bereitet sich auf die Flüchtlinge vor, wird aber nicht die anderen Arbeitslosen vergessen: „Wir dürfen nicht das Gefühl aufkommen lassen, dass Flüchtlinge bevorzugt werden“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus jetzt bei einem Gespräch mit dem Leiter des Zentrums für Arbeit, Eike Albrecht.

Neben der Integration der Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt gibt es zwei große Themen: Jugendarbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit. Da waren sich Paschke und Albrecht einig. Die Flüchtlinge werden das dritte große Thema. Albrecht rechnet damit, dass erst ab Mitte des Jahres die ersten Flüchtlinge in nennenswerten Zahlen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. „Zwei Dinge sind mir dann wichtig“, sagte Albrecht: „Wir brauchen die Daten, und Sprachkurse müssten parallel zur Arbeit angenommen werden.“ Er möchte gerne ein Spezialteam schaffen, dass sich darum kümmert.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit ist die Entwicklung zwar ausgesprochen positiv – die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen sank seit 2008 im Zuständigkeitsbereich des Zentrums für Arbeit von 4,0 auf 1,0 Prozent. In Menschen heißt das: Derzeit sind beim Zentrum für Arbeit 107 junge Menschen arbeitslos. „Aber wir wollen möglichst keinen Jugendlichen zurücklassen“, sagte Paschke. Er warb im Gespräch mit Albrecht für die so genannte Jugendberufsagentur nach Hamburger Vorbild – in dieser Agentur werden alle Ansprechpartner für junge Leute vom Berufsberater bis zum Sozialarbeiter zusammengefasst, so Paschke und Albrecht. Wichtig sei ein Standort mit geringen Hürden für die Jugendlichen - wie zum Beispiel die Berufsschulen.

Bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit klagte Albrecht über „zu hohe bürokratische Hürden“ bei Projekten der Europäischen Union. Um die soziale und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zu erreichen, müsse ein zweiter Arbeitsmarkt geschaffen werden, sagten Paschke und Albrecht. „Wir dürfen nicht verdrängen, dass einige Menschen derzeit die hohen Anforderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht erfüllen können.“

Beim Abbau der Bürokratie hofft Paschke auf die Wirkung des gerade vom Bundeskabinett beschlossenen Rechtsvereinfachungsgesetzes. Albrecht und Paschke wollen im Austausch darüber bleiben, wie sich das Gesetz in der Praxis bewährt.  

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