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Praktikum bei Markus Paschke

Moormerland – „Die Arbeitssicherheit steht bei uns im Werk mit an höchster Stelle“, sagte Guido Westphal-Ritter, Geschäftsführer des Betonfertigwerkes Vetra in Neermoor und übergab dem SPD-Bundestagsabgeordneten Markus Paschke vor dem Rundgang über das Werksgelände einen Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und eine Warnweste. Begleitet wurde Paschke von Westphal-Ritter, dem Vertriebsleiter Karl-Dieter Goldsweer sowie dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Schmidt.

Vor der Besichtigung stand jedoch erst ein Vortrag über die Historie der Firma an. Und da konnte Westphal-Ritter mit beeindruckenden Daten aufwarten. Die Vetra Betonfertigteilwerk GmbH ist ein 100prozentige Tochterunternehmen der Holcim (Deutschland) GmbH, einem der führenden Baustoffhersteller Deutschlands. Kerngeschäft sei, so der Geschäftsführer, die Herstellung und der Vertrieb individuell geplanter Betonfertigteile. So produziere das Werk in Neermoor unter anderem Doppelwandplatten, Treppen, Balkone, Massivwandplatten und Elementdecken.

„Unsere Kunden sind vor allem Bauunternehmen aus der Region“, erläuterte Goldsweer und fügte hinzu: „Und da der Bauboom schon seit geraumer Zeit anhält, ist unser Betrieb sehr gut ausgelastet.“ Leider sei man aber nicht jederzeit in der Lage, qualifizierte Arbeitskräfte für den Betrieb zu gewinnen. „Wir müssen immer öfter auf Branchenfremde zurückgreifen“, so Westphal-Ritter. Aber nicht nur mit diesem Problem hat das Unternehmen in Neermoor zu kämpfen.

Nachteile gibt es auch wegen der unterschiedlichen nationalen Regelungen bei der Lkw-Frachten im grenzüberschreitenden Verkehr. „Eine Erhöhung oder Anpassung der zulässigen Achslasten in Deutschland sind unumgänglich, damit wir wettbewerbsfähig bleiben“, sagte der Geschäftsführer. So seien zum Beispiel in den Niederlanden höhere Frachten möglich, erläuterte Westphal-Ritter. Das Nachbarland sei gerade im Bau mit Betonfertigteilen ein interessanter Markt. Ein weiteres Problem sei das geringe Datenvolumen der Internetverbindungen im Gewerbegebiet in Neermoor. „Wir arbeiten bei Vetra mit unseren Kunden auf digitaler Basis zusammen. Und da die Pläne im 3D-Verfahren erstellt werden, sind die Übertragungszeiten einfach viel zu lang“, so der Geschäftsführer.

Nach dem Rundgang über das Firmengelände und durch die Produktionshallen zeigte sich Markus Paschke beeindruckt von der Qualität der Produktvielfalt. „Bei Vetra wird sowohl jungen als auch älteren Menschen eine gute Perspektive in vielen interessanten Berufen geboten. Das ist sehr wichtig für die Region“, so der Abgeordnete.

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