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Praktikum bei Markus Paschke

Westoverledingen - „Die Hebammen leisten in unserer Region eine unschätzbar wertvolle Arbeit“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke. Neben Anerkennung fanden jedoch auch die Nöte der Hebammen bei Paschke offene Ohren. Das wurde bei einem Gespräch des Abgeordneten mit der Vorsitzenden des Niedersächsischen Hebammenverbandes, Veronika Bujny (Großwolderfeld), und der Sprecherin der Hebammen im Landkreis Leer, Elena Riechert (Ihren), deutlich. Organisiert hatte das Gespräch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF).

Laut Elena Riechert gibt es im Landkreis Leer 35 Hebammen. Ausgebildet werden die Hebammen in Oldenburg und in Lingen. Nur 15 Hebammen würden innerhalb von drei Jahren die beiden Ausbildungsstätten verlassen. Viel zu wenig wie Riechert und Bujny meinen. Rund 20 bis 30 Prozent der können in der Schwangerschaft und im Wochenbett nicht betreut werden. Allein für die Region müssten jährlich 40 Hebammen ausbildet werden. Optimal wäre eine Ausbildungsstätte an einem der ostfriesischen Hochschulstandorte, so Bujny und Riechert. Markus Paschke sagte den Frauen seine Unterstützung zu.

Der Abgeordnete erkundigte sich, ob die Veränderungen, die die jetzige Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, wirken. So wurden Verbesserungen bei der Haftpflichtversicherung erreicht. Außerdem erhalten Hebammen seit Juli 2015 auf Antrag einen Sicherstellungszuschlag. Damit soll eine dauerhafte Entlastung der Hebammen bei der Finanzierung gestiegener Haftpflichtversicherungen erreicht werden. Weiterhin hätten Familien die Möglichkeit, die Leistungen der Hebammen im Hinblick auf die Wochenbettbetreuung künftig 12 statt wie bisher nur acht Wochen nach der Geburt in Anspruch zu nehmen. Auch werden die Kosten für die Berufshaftpflicht bei der Vergütung durch die Krankenkassen berücksichtigt. „Diese Maßnahmen wirken“, sagte sowohl Bujny als auch Riechert. Sie kritisierten allerdings, dass Beantragung und Abrechnung mit bürokratischen Hindernissen vom GKV-Spitzenverband belegt werden. Aktuell plane der Spitzenverband zudem weitreichende Änderungen bei der Vergütung der Geburtshilfe bei Beleghebammen. Die geplanten Neuregelungen erschweren zudem weitgehend eine sinnvolle Arbeitsorganisation. Bisher habe man mit dem Spitzenverband noch keine Einigung erzielen können.

Ein weiterer Schwerpunkt des von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen organisierten Treffens war auch der Fachkräftemangel und der Wunsch nach einer akademisierten Ausbildung. „Wir versprechen uns davon mehr Anerkennung für unseren Berufsstand und eine bessere Vergütung der Hebammen“, so Riechert und Bujny.
„Die SPD wird sich weiterhin dafür einsetzen, die Geburtenhilfe in Deutschland flächendeckend und dauerhaft zu gewährleisten“, so Markus Paschke. 

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