Social Links:

Hinweis

Bitte beachten Sie, das fortan die Website nicht mehr regelmäßig aktualisiert werden kann!

Suchen...

Like

Für Sie
vor Ort

Hier finden Sie weitere Infos über unsere Arbeit:

SPD Landkreis Leer

SPD Emsland

Für Sie im Landtag

Der direkte Kontakt zu:

Johanne Modder

Wiard Siebels

Für Sie für Europa

Der direkte Kontakt zu:

Tiemo Wölken

Leer – „Das ist höchste Handwerkskunst. Die Bundeszuschüsse für die Sanierung der Orgel der Großen Reformierten Kirche in Leer sind gut angelegt.“ Dieses Fazit zog der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke (Wahlkreis Unterems), nachdem er sich mit Vertretern der reformierten Kirchengemeinde und dem Orgelbauer Hendrik Ahrend über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten erkundigt hatte.

Die Orgel, deren älteste Teile aus dem Jahre 1609 stammen, wird gründlich restauriert. Hendrik Ahrend muss neben vielen anderen Arbeiten rund 3500 Pfeifen ausbessern oder neu herstellen. Das kostet insgesamt 600 000 Euro. „Ohne den Zuschuss des Bundes in Höhe von 200 000 Euro hätten wir dieses einmalige Projekt nicht verwirklichen können. Dafür möchten wir allen, die uns auf Bundesebene geholfen haben, herzlich danken“, sagte Kirchenratsvorsitzende Roelfiene Stolz. Die restlichen 400 000 Euro kommen von der Landeskirche, der Stadt Leer, der Klosterkammer, verschiedenen Stiftungen und vom Kirchbauverein, der viele Spenden für die Orgelrestaurierung erhalten hat.

„Das ist ein Segen für die ostfriesische Orgellandschaft“, sagte Landesmusikdirektor Winfried Dahlke im Gespräch mit Paschke. Nach der Restaurierung werde die Orgel in Leer zu den bedeutendsten Instrumenten dieser Art in Europa, vielleicht sogar auf der ganzen Welt gehören. Die historische detailgetreue Restaurierung werde für einen Klang sorgen, der seinesgleichen suche. „Es ist ein Wunder“, sagte Dahlke. Nach derzeitigen Planungen soll die Orgel im Sommer 2018 erstmals öffentlich erklingen.

Markus Paschke besuchte nach der Orgel in der Großen Kirche noch die Orgelwerkstatt von Hendrik Ahrend in Leer-Loga. „Was hier geleistet wird, ist echte Kunst“, sagte Paschke. Der Politiker sah sich dabei auch die kleinere Orgel der reformierten Gemeinde Rorichum an, die aus dem 19. Jahrhundert stammt, aber ebenfalls einen großen Wert hat. Ihre Sanierung wird ebenfalls aus dem Sonderhaushalt des Bundes für die Kulturförderung mit einem Betrag von 100 000 Euro unterstützt.

Text als PDF

nach-oben nach oben