Drei Wölkchen.
Drei Wölkchen ist ein monatliches Tee-Journal. Wir verkosten Mischungen norddeutscher Häuser, ordnen Pflückzeiten internationaler Plantagen ein, sammeln Plattdüütsche Tee-Vokabeln, und führen einen Saisonkalender für die Tee-Welt — von Darjeeling bis Yunnan, von Bremen bis Bunde.
Der Name spielt auf die ostfriesische Teezeremonie an. Drei Wölkchen heißen die Sahnetupfen, die beim Eingießen aus dem Rahmlöffel über schwarzem Tee aufsteigen — eine Geste, die Tradition codifiziert und dabei nichts vorschreibt. Wir nehmen den Namen ernst, ohne ihn feierlich zu reden.
Was wir tun
Wir schreiben Tasten-Notizen. Wir vergleichen Hausmischungen Cup für Cup. Wir reisen — sprachlich, manchmal physisch — in die Anbauregionen und die alten Mischer-Hochburgen. Wir kochen mit Tee, wenn das Rezept es verlangt. Wir lassen die Kandiskristalle knistern, bevor wir eingießen.
Was wir nicht tun
Keine Marken-PR. Keine bezahlten Verkostungen. Keine Bewertungsskala von 1 bis 100 — Tee ist kein Wein, und der Versuch, ihn so zu behandeln, hat noch keinem Aufguss genützt.
Der Rhythmus
Eine Ausgabe pro Monat, jeweils zur Mitte. Jeder Aufguss bringt vier bis sechs neue Texte, verteilt über die acht Ressorts. Wer mitlesen will, abonniert keinen Newsletter — sondern kommt einmal im Monat vorbei. Eine Form von Höflichkeit, die wir mit der Zeremonie teilen.